Stadtverwandlung
Jeden Tag durchqueren Kinder und Jugendliche die Innenstadt von Kyritz: auf dem Schulweg, beim Einkaufen, auf dem Weg zum Eis oder nach Hause. Tourist*innen bewundern die sanierten Fassaden der Altstadt, Pilger*innen machen Rast. Gleichzeitig verändern sich die Straßen – Geschäfte stehen leer, neue Nutzungen werden gesucht, Vertrautes gerät in Bewegung.
Mit dem Thema „Stadtverwandlung“ laden wir Kinder und Jugendliche dazu ein, gewohnte Sichtweisen zu verlassen. Was verändert sich, wenn man hinter die Fassaden schaut, von ganz oben blickt, die Stadt aus dem Rollstuhl erlebt, im Zeittaxi unterwegs ist oder mit einer „Guten-Laune-Brille“ durch den Stadtraum geht? Dabei entstehen neue Einsichten und unerwartete Begegnungen – an Orten, die zuvor ganz selbstverständlich schienen.

Spielerisch und experimentell nähern sich die Projektbeteiligten dem Stadtraum und seiner Geschichte. Sie beobachten, fragen nach, erproben Möglichkeiten und entwickeln eigene Vorstellungen. Der öffentliche Raum wird dabei selbst zum Arbeitsfeld: Klänge, Erzählungen, gefundene Dinge, Erinnerungen und Fantasien verweben sich zu künstlerischen und forschenden Prozessen, in denen die Stadt immer wieder neu gelesen werden kann.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Hamburger Straße als Ort des Wandels. Hier treffen Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukünfte aufeinander – in imaginativen Zeitreisen, im Erfinden neuer Wesen und Lebensräume oder im Austausch zwischen den Generationen. In Bildern, Objekten, Filmen, Tonarbeiten und begehbaren Szenen entstehen Geschichten über die Stadt: erzählt aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen und zugleich im Dialog mit der gesamten Stadtgesellschaft.
Die Ergebnisse werden im Stadtraum und im Museumslabor sichtbar. Sie laden Passant*innen dazu ein, innezuhalten, genauer hinzuschauen – und Kyritz aus einem anderen Blickwinkel zu erleben.
Stadtverwandlung versteht die Stadt nicht als fertigen Ort, sondern als etwas Lebendiges: als Raum, der sich verändert, weil Menschen ihn wahrnehmen, nutzen, erinnern, hinterfragen und immer wieder neu erfinden.
Das Museumslabor ist ein Projekt des Jungen Museums in Zusammenarbeit mit der Stadt Kyritz



regelmäßige Angebote
immer Mittwochs 15 - 17 Uhr im Weltraum
(Perleberger Str. 39a, 16866 Kyritz)
Aktuelles & Vergangenes

Selbstverständnis Museumslabor / Konzept / Jahresthemen, die Haltung, mit der wir uns und den Teilnehmenden begegnen (Rahmen schaffen, aber keine fertigen Vorgaben, machtkritisch, Offenheit Platz zum Atmen lassen, Raum zum Selbstaudruck geben, an Bedarfen orientiert sein, gemeinsam auf der Suche sein)
Selbstverständnis Museumslabor / Konzept / Jahresthemen, die Haltung, mit der wir uns und den Teilnehmenden begegnen (Rahmen schaffen, aber keine fertigen Vorgaben, machtkritisch, Offenheit Platz zum Atmen lassen, Raum zum Selbstaudruck geben, an Bedarfen orientiert sein, gemeinsam auf der Suche sein)
Selbstverständnis Museumslabor / Konzept / Jahresthemen, die Haltung, mit der wir uns und den Teilnehmenden begegnen (Rahmen schaffen, aber keine fertigen Vorgaben, machtkritisch, Offenheit Platz zum Atmen lassen, Raum zum Selbstaudruck geben, an Bedarfen orientiert sein, gemeinsam auf der Suche sein)