
Wann?
Februar 2025
Was?
Stadtverwandlung
Ferienprojekt für Kinder (6–10 Jahre)
Wer?
Daisy Watkiss und Nelson Leon in Kooperation mit der Goethe Grundschule und Carl-Diercke Schule
Wo?
Museumslabor
In den Winterferien begaben sich zwölf Grundschulkinder auf eine imaginative Zeitreise – weit zurück in eine Epoche, lange bevor es die Stadt Kyritz oder überhaupt menschliche Siedlungen in dieser Region gab. Gemeinsam gingen sie der Frage nach, wie die Landschaft damals ausgesehen haben könnte: Welche Pflanzen wuchsen hier? Welche Tiere lebten dort? Und was davon lässt sich vielleicht heute noch entdecken?
Ausgehend von der Idee, dass Wesen aus dieser Vorzeit bis heute im Verborgenen leben könnten, entwickelten die Kinder eigene Fabeltiere und Pflanzen. Mit Unterstützung der Puppen- und Maskenbauspezialisten Daisy und Nelson entstanden Tierpuppen, die mit Stäben geführt werden konnten, sowie Masken zum Verkleiden. Die Kinder probierten Gangarten und Laute von Reptilien und Vögeln aus, erfanden Bewegungen und suchten – oder erschufen – Spuren dieser Wesen im Straßenraum.
Ein zentraler Teil des Projekts war die Auseinandersetzung mit dem Lebensraum dieser erfundenen Tiere. Gemeinsam überlegten die Kinder, wie die Hamburger Straße aussehen müsste, damit sich solche Wesen dort wohlfühlen könnten: Braucht es mehr Schatten, mehr Grün, Wasserläufe oder ganz andere Strukturen? Aus diesen Überlegungen entstand ein Modell der Straße. In einem leerstehenden Ladengeschäft wurde der ideale Lebensraum anschließend nachgebaut, sodass alle Tiere dort vorübergehend „einziehen“ konnten.
Zusätzliche Inspiration brachte ein Besuch in der Bibliothek, der beim Bestimmen von Pflanzen und Tieren half. Die große Begeisterung der Kinder für Saurier und Drachen führte außerdem zur gemeinsamen Idee, eine riesige Kyritzer Drachenschlange zu bauen – angelehnt an chinesische Drachen, wie man sie aus Umzügen kennt. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Drachenumzug mit selbstgemachten Geräuschen durch die Innenstadt bis auf den Markt – ein unerwarteter, fröhlicher Auftritt mitten in der Stadt.
Die gebauten Landschaften, Tiere und der Drache wurden anschließend im Schaufenster des Museumslabors präsentiert. Dort platzierten die Kinder selbstgebaute „Brillen für den Blick in die Vergangenheit“, mit denen Passant*innen eingeladen wurden, Kyritz aus einer anderen Zeit zu betrachten.
Zum Abschluss waren Eltern und Freund*innen zu einer Werkschau eingeladen, bei der sie den Drachen, die Landschaften und einen gemeinsamen Drachentanz erleben konnten.
Dieses Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms ‚Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung‘ durch den Deutschen Museumsbund e.V. gefördert.
regelmäßige Angebote
immer Mittwochs 15 - 17 Uhr im Weltraum
(Perleberger Str. 39a, 16866 Kyritz)
Aktuelles & Vergangenes

Selbstverständnis Museumslabor / Konzept / Jahresthemen, die Haltung, mit der wir uns und den Teilnehmenden begegnen (Rahmen schaffen, aber keine fertigen Vorgaben, machtkritisch, Offenheit Platz zum Atmen lassen, Raum zum Selbstaudruck geben, an Bedarfen orientiert sein, gemeinsam auf der Suche sein)
Selbstverständnis Museumslabor / Konzept / Jahresthemen, die Haltung, mit der wir uns und den Teilnehmenden begegnen (Rahmen schaffen, aber keine fertigen Vorgaben, machtkritisch, Offenheit Platz zum Atmen lassen, Raum zum Selbstaudruck geben, an Bedarfen orientiert sein, gemeinsam auf der Suche sein)
Selbstverständnis Museumslabor / Konzept / Jahresthemen, die Haltung, mit der wir uns und den Teilnehmenden begegnen (Rahmen schaffen, aber keine fertigen Vorgaben, machtkritisch, Offenheit Platz zum Atmen lassen, Raum zum Selbstaudruck geben, an Bedarfen orientiert sein, gemeinsam auf der Suche sein)